LeseTheater - Michael Hain

Presse...

 

2. Bamberger Büchernacht am 09. Mai 2015

Link zum Artikel auf nordbayern.de, dem Internetportal der Nürnberger Nachrichten:

 

 
 
 
"Gespensterjäger auf eisiger Spur" in Veitshöchheim am 21.05.2015:

http://www.veitshoechheim-blog.de/2015/05/schauspieler-michael-hain-lehrte-200-grundschulern-bei-gruseliger-gespensterjagd-das-furchten-toller-vorlesespas-am-gymnasium-veitshöchheim.de

 

Mainzer Allgemeine Zeitung, November 2017 (Auftritt im Jugendhaus Oppenheim):

Mainzer Schauspieler Michael Hain zelebriert mit Cornelia Funkes „Gespensterjäger“ ein witziges, aktionsgeladenes und reichlich gruseliges Lesetheater für die jüngsten Leseratten

Leuchtende Gesichter bei der anschließenden Autogrammstunde mit dem Mainzer Mimen Michael Hain. Sein Lese-Theater des Kindergruselklassikers „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke hat sogar Eltern und Mitarbeiter des Oppenheimer Jugendhauses begeistert. Dass der gelernte Schauspieler den Zuschlag der Aufführungsrechte  von der in Amerika lebenden Autorin bekommen hat, erschließt sich aus seinem kraftvollen urkomischen Vortrag. Es gelingt ihm nicht nur mühelos mittels einfacher Requisiten wie Mütze, Brille, Perücken, Stock und Schal in die Figuren des Romans zu schlüpfen und sie zum Leben zu erwecken. Er findet die perfekte Balance zwischen laut und leise, Tragik und Komik sowie Nachdenklichkeit und Grusel. Er gibt alles, geht körperlich und sprachlich an seine Grenzen und bleibt dabei immer glaubwürdig und überzeugend. Das Eis ist schnell gebrochen. Zwanglos plaudert er mit seinen 7 bis 9-jährigen Zuhörern, von denen keine(r) so recht an Geister glauben will. Über Angst spricht er dennoch und was sie mit uns macht: Angst gehört dazu und das ist gut so! 

Die Gespenstergeschichte des bald 10-jährigen Tom (nur echt mit Mütze und Brille!) beginnt beim Aufstehen – ein richtiger „Stolper-Stoss-nichts klappt-Tag". Er tritt in manches Fettnäpfchen und jetzt soll er auch noch Orangensaft aus dem Keller holen. Nervös öffnet er das Schloss und sucht den Lichtschalter. Als die Glühbirne platzt und die Kinder im Publikum ein gruseliges Gespenster-Huuuhuu anstimmen, nimmt er Reißaus. Ergebnis: Saftflasche kaputt und keiner will ihn verstehen außer Oma Anne. Die schickt ihn nämlich zur Geister-Spezialistin Hedwig Kümmelsaft. Nun muss Ben aus dem Publikum Toms Rolle übernehmen, was ihm auch mit perfekter Vorleserstimme wie bei einem Profi gelingt. Michael Hain mutiert unterdessen mit Stock und Perücke zur greisen schwerhörigen Hedwig, die Tom einiges über Geister beibringt. Sie sind am schwächsten vor Mitternacht. Mit Ghettoblaster und   rohen Eiern bewaffnet stellt er das Gespenst, das von einem stärkeren Gespenst aus der 150-jährigen Villa am Stadtrand vertrieben wurde. Auch wenn das Buch weitergeht, ist am Friedhofsportal erstmal Schluss. Da soll sich Tom Friedhofserde gegen hundsgemeine Gespenster besorgen. Schließlich muss noch ein aufmerksamer Zuhörer Geisterjägerin Hedwig retten. Sie war vor einer Maus auf den Tisch geflüchtet. Fazit: Perfekt inszeniertes Mitmach-Lesetheater mit einem witzigen um keinen spontanen Gag verlegenen Vorleser. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit  der Verbandsgemeinde Rhein-Selz statt.

 

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